Diktierfunktion am Mac: aktivieren, Kurzbefehl, Satzzeichen
Von Kiran Jd
Veröffentlicht
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Die Diktierfunktion steckt in jedem aktuellen Mac: Du schaltest sie unter Systemeinstellungen › Tastatur › Diktierfunktion ein und startest sie mit der Mikrofontaste oder einem Kurzbefehl. Danach kannst du überall dort sprechen, wo du sonst tippst, also in Mail, Pages, Word, Notizen oder im Browser. Hier steht, wie du sie einrichtest, welche Befehle es gibt und wo sie im Alltag an Grenzen stößt.
Unter Mikrofonquelle legst du fest, welches Mikrofon die Diktierfunktion nutzt. „Automatisch“ nimmt das Gerät, das du am wahrscheinlichsten verwendest. Wenn du ein Headset oder externes Mikrofon nutzt, stell es hier fest ein.
Auf einem Mac mit Apple-Chip kannst du während des Diktats auch tippen, ohne das Diktat zu stoppen. Das ist praktisch, wenn du zwischendurch ein Wort korrigierst.
Wörter, bei denen sich macOS nicht sicher ist, werden blau unterstrichen. Ein Klick darauf zeigt Alternativen. Hat macOS zum Beispiel „läuten“ statt „Leuten“ verstanden, wählst du die richtige Variante aus.
Unter Systemeinstellungen › Tastatur › Diktierfunktion findest du das Einblendmenü Kurzbefehl. Dort stehen unter anderem:
Wählst du „Fn zweimal drücken“, passt macOS die Option „Beim Drücken der Fn-Taste“ in den Tastatureinstellungen automatisch an.
In unterstützten Sprachen setzt die Diktierfunktion Kommas, Punkte und Fragezeichen automatisch (welche Sprachen das sind, zeigt Apples Seite zur Verfügbarkeit von macOS-Funktionen). Wenn dich das stört, schaltest du unter Tastatur › Diktierfunktion die Option Automatische Interpunktion aus.
Ein paar Befehle, die du laut sagen kannst:
| Du sagst | Ergebnis |
|---|---|
| „Ausrufezeichen“ | ! |
| „Fragezeichen“ | ? |
| „neue Zeile“ | wie einmal Return |
| „neuer Absatz“ | wie zweimal Return |
| „Herz-Emoji“ | ein Emoji |
Neue Zeilen und Absätze erscheinen erst, wenn du das Diktat beendest. Die vollständige Liste steht in Apples Hilfe „Nachrichten und Dokumente auf dem Mac diktieren“.
Du kannst ohne feste Längenbegrenzung diktieren. Erkennt die Diktierfunktion aber 30 Sekunden lang keine Sprache, stoppt sie automatisch. Wer beim Formulieren längere Pausen macht, muss das Diktat danach neu starten.
Das hängt von deinem Mac und der Sprache ab. Apple schreibt es direkt in die Einstellungen: Unter Systemeinstellungen › Tastatur › Diktierfunktion steht bei aktivierter Diktierfunktion ein Hinweis, ob allgemeine Diktate auf deinem Gerät verarbeitet oder an Siri-Server gesendet werden. Diktate in Suchfeldern gelten dabei ausdrücklich nicht als allgemeines Diktat. Wenn dir Datenschutz wichtig ist, lies diesen Hinweis, statt dich auf pauschale Aussagen zu verlassen.
Das sind zwei verschiedene Werkzeuge:
Wichtig: Ist die Sprachsteuerung aktiv, steht die normale Diktierfunktion nicht zur Verfügung. Wenn das Diktat plötzlich nicht mehr startet, lohnt sich ein Blick dorthin. Mehr Lösungen findest du unter Diktierfunktion am Mac funktioniert nicht.
Mit macOS 27 nutzt die Diktierfunktion ein Modell auf dem Gerät, um Rechtschreibung, Satzzeichen und Großschreibung zu verbessern. Laut Apple gilt das aber nur für Englisch und nur auf Macs mit M3 oder neuer und mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Für deutsche Diktate ändert sich dadurch nichts.
Für eine kurze Nachricht oder eine Notiz reicht die eingebaute Funktion völlig. Für längere Texte auf Deutsch sind drei Punkte wichtig:
Dazu kommt die Frage, wohin die Sprache geht. Den Hinweis in den Einstellungen solltest du kennen, bevor du vertrauliche Inhalte diktierst.
Eine eigene Diktier-App lohnt sich, wenn du täglich diktierst und einen festen Ablauf willst. Speakmac ist so eine App: Sie verarbeitet Sprache lokal auf deinem Mac und fügt den Text in das aktive Fenster ein, ohne neuen Editor und ohne Konto.
Wenn du verschiedene Programme vergleichen willst, findest du eine Übersicht mit Preisen unter Diktiersoftware für den Mac.
Über Menü „Apple“ › Systemeinstellungen › Tastatur › Diktierfunktion. Dort den Schalter einschalten und mit „Aktivieren“ bestätigen.
Die Mikrofontaste in der Funktionstastenreihe, falls vorhanden. Alternativ wählst du unter „Kurzbefehl“ zum Beispiel „Fn zweimal drücken“ oder legst eine eigene Kombination wie Option-Z fest.
Das hängt von Mac und Sprache ab. Der Hinweis unter Tastatur › Diktierfunktion zeigt dir, ob allgemeine Diktate auf dem Gerät bleiben oder an Siri-Server gehen.
Sie stoppt automatisch, wenn 30 Sekunden lang keine Sprache erkannt wird. Startet sie gar nicht, prüfe die Schritte unter Diktierfunktion am Mac funktioniert nicht.
Ja. Füge unter „Sprachen“ beide hinzu und wechsle während des Diktats über das Sprachkürzel neben dem Cursor oder die Globustaste.